Sorten für die Auspflanzung
Weinsberg I
Die Nuss ist groß, länglich, spitz ausgeprägt, die Schale ist dünn und der Kern füllt die Schale gut aus. Sie gilt als wohlschmeckend und ist für den Frischverzehr gut geeignet. Der Baum ist mittelspät austreibend. Diese Sorte benötigt einen Standraum von 70 m².
Geisenheim 286
Die Nuss ist mittelgroß, oval geformt, die Schale ist glatt und der Kern füllt die Schale gut aus. Der Baum treibt mittelspät aus und hat einen aufrechten Wuchs der einen Standortbedarf von 70 – 80 m² benötigt.
Geisenheim 120
Die Nuss ist groß, die Schale ist mittelstark und der Kern füllt die Schale gut aus. Der Baum treibt spät aus und erreicht auf guten Böden ein Kronenvolumen von 100 – 120 m². Der Baum mit lockerem Wuchs und breiter Krone benötigt kaum einen Schnitt.
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Die Walnussbäume sind alle auf Juglans regia veredelt. Zum Unterschied der aus Samen gezogenen „Wilden Nussbäume“ Sämlinge, ist die Wuchskraft der veredelten Sorte etwas geringer. Auch der Ertrag setzt bereits nach etwa 5 Jahren ein. Die Ertragsleistung ist wesentlich höher als beim Sämlingsbaum. Der Austrieb im Frühjahr ist deutlich später und daher sind sie nicht so sehr durch den Spätfrost gefährdet. Selbst dann, wenn die männlichen Pollenanlagen erfrieren, ist durch die „Jungfernfrüchtigkeit“ der etwas später blühenden und damit kaum beschädigten Blütennarben fast immer noch ein mittlerer Ertrag möglich. „Sämlingsbäume“ sind Walnüsse, die aus Samen gezogen wurden, also nicht veredelt sind, die aber in der Regel genau so wertlos sind wie aus Samen gezogene Apfelbäume. Sie treiben früher aus, durch die Aufspaltung ihrer Erbanlagen ergibt sich ein undefinierbares Kunterbunt von Bäumen, die außerdem viele Jahre Entwicklungszeit benötigen bis sie einen Ertrag liefern. |
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