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Blattlaus-Schlupfwespen
sind kleine, aber bedeutenden Gegenspieler von vielen Blattlausarten im
Freiland. Auch im Nützlingseinsatz haben bestimmte Arten Bedeutung.
Aussehen:
Die Art
Aphidius ervi
ist etwa 2 mm groß und hat einen schlanken Körperbau. Eine andere Blattlaus-Schlupfwespe ist
Aphelinus abdominalis
, die ca. 1 mm groß und schwarz-gelb gefärbt ist.
Entwicklung:
Die Weibchen der Art Aphidius ervi legen innerhalb von 7-10 Tagen bis
zu 500 Eier einzeln in die Blattläuse ab. Die vier Larvenstadien der
Schlupfwespe entwickeln sich in der Wirtsblattlaus, die nach ca. 5-7
Tagen abstirbt. Übrig bleibt eine hellbraune Blattlaus-Mumie, in der
sich die Schlupfwespen-Larve schließlich verpuppt. Nach 11-14 Tagen
schlüpft das erwachsene Tier.
Das Aphelinus abdominalis - Weibchen
kann dagegen während seiner zweiwöchigen Lebenszeit bis zu 1000
Blattläuse mit Eiern belegen. Nach etwa 7 Tagen sterben die Blattäuse
ab und färben sich schwarz. 14 Tage später schlüpft eine neue
Generation an Blattlaus-Schlupfwespen.
Zeitliches Auftreten:
Nützlingskalender
Ernährung:
Nicht nur die Schlupfwespen-Larven, sondern auch die
Schlupfwespen-Weibchen selbst ernähren sich von Blattläusen: Sie
stechen die Blattläuse an, um deren Körpersaft aufzunehmen, und
dezimieren die Schädlinge so zusätzlich.
Förderung:
Förderung von Nützlingen im Freiland
Nützlich gegen:
Blattläuse
Nützlingseinsatz:
Blattlaus-Schlupfwespen werden vor allem im Unterglasbau zur
Regulierung von Blattläusen eingesetzt. Wichtig für eine erfolgreiche
Blattlausbekämpfung mit Blattlaus-Schlupfwespen ist der rechtzeitige
Einsatz bei beginnendem Blattlausbefall und Temperaturen von mindestens
15°C. Zu beachten ist jedoch, dass nicht alle Blattlausarten von jeder
Blattlaus-Schlupfwespenart parasitiert werden! Genauere Informationen
dazu bekommt man bei den Nützlingsanbietern.
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