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Spinnmilben

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Milben gehören zoologisch zu den Spinnentieren. Insbesondere die Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae), auch Rote Spinne oder Bohnenspinnmilbe genannt, tritt als Schädling im Freiland, Gewächshäusern und Wintergärten an vielen Kultur- und Wildpflanzen auf.

Aussehen: Adulte und Nymphen haben in der Regel vier, Larven aber nur drei Beinpaare. Spinnmilben werden bis 0,6 mm groß.


Spinnmilben ...

Der Schaden ...

Entwicklung: Ein reifes Weibchen legt innerhalb von 14 Tagen ca. 100 Eier ab, wodurch eine explosionsartige Ausbreitung von Spinnmilben innerhalb kurzer Zeit möglich ist. Bis zu 4000 Spinnmilben kann man dann z.B. auf einem Gurkenblatt finden!

Schadwirkung: Die Tiere stechen auf der Blattunterseite einzelne Zellen an und saugen sie aus. Dadurch trockenen die Blätter stellenweise aus, was ihnen ein gelb gesprenkeltes Aussehen verleiht. Bei starkem Befall werden die Blätter mit einem dichten Gespinst überzogen.

Nützlingseinsatz: Raubmilbe Phytoseiulus persimilis

Besonderheiten: Spinnmilben gedeihen am besten bei trocken-warmem Klima (Temperatur-Optimum 30°C).

 


Created by plone
Last modified 2004-10-24 14:07
Design und Implementierung Walter Hartl