Schwendau

Schwendau

Kontaktdaten

Adresse
Kleinschwendberg 272
6283 Schwendau

Vorstand

Obmann Stellvertreter
Josef Dengg
Kassier
Thomas Wechselberger
Schriftführer
Alexander Würtenberger

Vereinsbeschreibung


Schwendau
Der Sonnenwinkel des Zillertales, so werden die Gemeinden Hippach, Ramsau und Schwendau genannt. Die drei Gemeinden haben insgesamt ca. 3.836 Einwohner. Sie liegen in einer Seehöhe zwischen 590 m und 620 m. Die Orte Hippach, Ramsau und Schwendau gehören zum Bezirk Schwaz. Unser Verein Am 30. April 2001 wurde im Kultursaal Schwendau der 101. Tiroler Obst- und Gartenbauverein gegründet, wobei die Mitglieder hauptsächlich aus den Gemeinden Hippach, Ramsau und Schwendau kommen. Innerhalb von zwei Jahren ist es durch verschiedenste Aktivitäten gelungen 80 Mitglieder zu werben und unser Ziel war es bis 2005 das „100-ste Mitglied" willkommen zu heißen. Die Vorstandsmitglieder versuchen laufend für alle Gartenliebhaber interessante Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung anzubieten. Im Wandel der Zeit:
Ursprünglich waren die Vereine im Zillertal eine rein bäuerliche Angelegenheit, heute gibt es mehr als 80 % nicht bäuerliche Mitglieder. Die Vereine stellen aber auch weiterhin ein wichtiges Bindeglied zur bäuerlichen Bevölkerung und deren Problemen dar.
Auch die Schwerpunkte der Obst- und Gartenbauvereine haben sich in den letzten Jahrzehnten verlagert. Die wichtigsten Aufgaben sind die Wahrung des Umweltschutzes und der Ortsbildpflege, die Erhaltung und Gestaltung unserer Tiroler Kulturlandschaft, sowie die Förderung des Obst-, Gemüse- und Gartenbaus.
Der Obst- und Gartenbauverein Hippach-Ramsau-Schwendau dient als wichtiges Bindeglied zur bäuerlichen Bevölkerung.
Eigenes Obst und Gemüse gewinnen wieder Bedeutung in Zeiten der täglichen Lebensmittelskandale und sind nebenbei noch schön anzuschauen.
Schöne Blumen erfreuen Einheimische und Gäste in unseren drei Mitgliedsgemeinden.
Die Anlage von Schulgärten und fachliche Betreuung ist eine wichtige Aufgabe unseres Vereins.
SchülerInnen basteln unter Anleitung unserer Vereinsmitglieder Nistkästen, die beste Methode zur biologischen Schädlingsbekämpfung.
Diese wurden dann gemeinsam im Widumgarten aufgehängt.
Die Pflanzenseuche Feuerbrand muss professionell und konsequent bekämpft werden. Vor allem für alte Obstsorten sind solche Krankheiten eine massive Bedrohung.
Blühende Obstbäume lassen das Herz aller Gartenliebhaber höher schlagen. Im Frühling wären unsere Dörfer ohne Obstbäume nicht vorstellbar.
Die Vereinsmitglieder präsentieren laufend ihre Aktivitäten und freuen sich über einen Huagacht mit Interessenten. Und das Ganze unter dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe! Ziele und Schwerpunkte des Vereines
  • Förderung des Obst-, Gemüse- und Gartenbaus
  • Pflege und Förderung heimischer Pflanzen
  • Erhaltung der Kulturlandschaft
  • Verschönerung der Ortsbilder durch Bäume, Sträucher, Blumen
  • Anlegen von Schul-, Lehr- und Kräutergärten
  • Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten (zB. Feuerbrand)
  • Interessenvertretung der Obst- und Gartenbaumitglieder
  • Kontaktpflege zwischen Obst- und Gartenbauliebhabern
  • Sinnvolle Freizeitgestaltung im Verein
  • Praktische Vorführungen
  • Laufende Vorträge von Fachleuten zu gartenbezogenen Themen
  • Hinweise an Mitglieder für günstige Einkaufsmöglichkeiten ( z.B.: Raiffeisen Lagerhaus bis 10% Rabatt)
  • Gemeinsame Sammelbestellungen
  • Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis
  • Besuche und Fahrten zu Lehrgärten, Gartenschauen u. ä.
  • Kontakte zu anderen Gartenliebhabern und Fachleuten
  • Aktuelle, praxisbezogene Information durch die Fachzeitschrift „Grünes Tirol"
  • Verwertungsmöglichkeiten bei der Obstpressanlage Mayrhofen
Die Tiroler Baumwärter sind unsere Fachleute beim Obstschnitt. Mehrere unserer Mitglieder haben diese Ausbildung bereits erfolgreich absolviert.
Bei allen Vorträgen wird versucht Expertenwissen praxisnah zu vermitteln – der gewaltige Besuch beim Pilzvortrag ist eine Bestätigung für diesen Weg.
Exkursionen – wie z.B. zum botanischen Garten in Schloss Trauttmannsdorff/Meran dienen zur Weiterbildung und dem Erfahrungsaustausch unter den Vereinsmitgliedern. Ohne Geld koa Musig Ganz ohne Geld geht es auch bei unserem Verein nicht. Es arbeiten alle Vorstandsmitglieder zu 100% ehrenamtlich, aber für Vorträge, Veranstaltungen, Informationsarbeit und unsere Zeitschrift „Grünes Tirol" fallen trotzdem Kosten an.
Zur Kostendeckung wird deshalb ein jährlicher Mitgliedsbeitrag eingehoben. Neben den vielen Vorteilen erhalten alle Mitglieder für diesen geringen Beitrag auch die Fachzeitschrift „Grünes Tirol" kostenlos zugesandt. Freiwillige Spenden sind natürlich herzlich willkommen.